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Veranstaltungen 2004

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1. Februar 2004 - Konzert und Brunch, Düsseldorf

Konzert mit Brunch in Düsseldorf

2. Mai 2004 - Vortrag und Brunch, Düsseldorf

Thema:

Die Möglichkeiten und Perspektiven der Radiologie im 21. Jahrhundert.

Referent:

Prof. Dr. Gabriel P. Krestin


Geboren 1954 in Siebenbürgen (Rumänien).
Nach Stationen in Köln und Zürich übernahm er 1997 die Leitung der Radiologische Abteilung der Medizinische Fakultät an der Erasmus Universität in Rotterdam. Er ist Mitglied von viele internationalen Organisationen und bekannt durch eine intensive wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit.

Bilder der Veranstaltung.

19. September 2004 - Schiffsfahrt nach Linz

Jüdische Ärzte machen einen Ausflug auf dem Rhein

Ein schöner, teilweise sonniger, Sonntag im September, es regnet nicht, sogar der Wind hält sich in Grenzen. An der Frankenwerft, am Pier an dem "Jan von Werth" vor Anker liegt, herrscht bereits vor 10 Uhr morgens ein buntes Treiben. Herzliche Begrüßungen, Küsschen, konzentriertes Studium der Passagierlisten... die Reisegesellschaft scheint sich zu kennen.

An diesem 19. September 2004 hat der Landesverband Jüdischer Mediziner NRW e.V. einen Ausflug mit einem "Rheindampfer" geplant. Offensichtlich haben Dr. Simon Reich und Dr. Cora Rimotzi vom Vorstand damit ins Schwarze getroffen, denn mehr als 110 Erwachsene und einige Kinder sind mit von der Partie. Die Reise von Köln nach Linz und zurück dauert auch mit einem modernen, schnellen Rheinschiff etwas länger als man vom eigenen fahrbaren Untersatz gewöhnt ist und so bleibt für die Unterhaltung fast ein ganzer Tag Zeit. Man könnte meinen genug Zeit. Weit gefehlt, wer die Jüdischen Ärzte in NRW noch nicht kennt, wird schnell eines Besseren belehrt: Es gibt so viel worüber man sich mit Kollegen austauschen kann, was ist da schon ein Tag.

Die Reise wird vom Ein-Mann-Orchester und Solisten Moti Ben-David mit Musik begleitet. Natürlich ist man nicht gleich Morgens zum Tanzen aufgelegt. Die Stimmung ist aber durch die schwungvolle Musik gleich sehr angeregt.
Für die, die Appetit mitgebracht haben, war liebevoll gesorgt. Ein verlockender Brunch hat zu so manchen Unterbrechungen des intensiven Meinungsaustauschs gesorgt. Das Unterdeck lehrte sich dann allmählich und am Sonnendeck wurden nach und nach mehr Stühle gebraucht. Abgelenkt durch die leichte Brise und dem Fahrtwind wurde es so manchem zu spät klar, dass die Sonne auch im September ihre Kraft nicht eingebüsst hat. Die wunderschöne vorbeiziehende Landschaft der Rheinauen hat auch den einen oder anderen "Stubenhocker" begeistert. Bei der Vorbeifahrt an Bonn, hat uns ein Bonner auf den Gedenkstein für die ehemalige Synagoge am Rheinufer aufmerksam gemacht. Auf dem Platz an dem die Synagoge stand ist jetzt ein Hotel vom Rhein aus zu sehen. Ein Kommentar erübrigt sich wohl.

Die Stimmung die Moti Ben-David mit seiner Musik verbreitete, hat erst einige, dann immer mehr zu einem Tänzchen verführt. Es ist doch etwas außergewöhnlich aufregendes bei jüdischen und israelischen Klängen mitten auf dem Rhein Hora zu tanzen. Am Rande bemerkt: Die international besetzte Belegschaft des Schiffes (Marokko, Afghanistan, Irak und Niederlande) war vom Stil der Veranstaltung angenehm überrascht und zeigte es auch. Die Ankunft in Linz hat die Vielfältigkeit der Reise abgerundet.

Das mittelalterliche Linz, mit seinen engen Gassen und seinen wunderschönen alten und neueren Fachwerkhäuser, ist ein Thema für sich und immer eine Reise wert. Die Stadt hat im 2. Weltkrieg keine Zerstörungen erlitten. Den jüdischen Ärzten und deren Begleiter hat sich Linz durch die kompetente und humorvolle Führung durch zwei Stadtführer sehr schnell erschlossen. Besonders eindrucksvoll war es, vor der 1851 erbauten Synagoge und der jüdischen Schule zu stehen. Die Gebäude sind, seit die letzten Juden aus Linz im Jahre 1942 deportiert und ermordet wurden, jetzt im Privatbesitz und werden als Wohnhäuser genutzt. Interessant und bezeichnend war zu hören, dass der Stadtführer zwar gehört hatte, dass es wieder einen jüdischen Bürger in der Stadt gäbe, dass er aber nicht weiß wer das ist... auch ein bisschen Normalität die zurückkehrt.

Die Rückreise, stromabwärts und naturgemäß viel kürzer wurde ausgiebig für die unterbrochenen Gespräche oder für neue genutzt und natürlich wurde auch getanzt. Als die großartige Silhouette des Kölner Doms in Sichtweite kam, waren nicht wenige enttäuscht, dass eine so wunderschöne Reise zu Ende ging.

Bilder.

21. November 2004 - Businessbrunch, Düsseldorf

Leumi Repräsentanz und der Landesverband jüdische Ärzte NRW

EINLADUNG

Sehr geehrte Damen und Herren,
es ist uns eine Freude, Sie zu unserem Business Brunch Seminar am Sonntag, dem 21. November 2004, in Düsseldorf mit Brunch einzuladen.

Programm:

Begrüßung
Dr. Simon Reich

"Strukturierte Produkte"
Ofer Chaimi, Head of Capital Markets Leumi, erklärt Ihnen Anwendungsbeispiele an Hand von konkreten Fällen und stellt Ihnen strukturierte Produkte vor.


Selbstverständlich stehen Ihnen die Referenten gern für Fragen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Diese Seminarveranstaltung dient ausschließlich der Fortbildung und der Information der eingeladenen Gäste. Sie ist keine Werbeveranstaltung.

Wir bitten um Ihre Bestätigung der Teilnahme bis zum 15.11.04
Unter Fax 0221 54 49 03

Bilder.